
Nach dem Verblasen der Strecke richtete Kreisjägermeister Dr. Klaus Damme einen dringenden Appell an die Jägerschaft der Kreisgruppe, sich noch mehr für unser Niederwild einzusetzen:
„Im Jagdjahr 2024 / 2025 wurden in Deutschland 218.178 Feldhasen erlegt, die Anzahl der erlegten Füchse betrug 464.797, und die des Waschbären, einer invasiven Art, bei 284.220. Somit kommen 2 Füchse und 1 Waschbar auf einen Feldhasen!„

„Die Situation im Landkreis Kitzingen ist mit 1.153 Feldhasen, 1.100 Füchsen und 56 Waschbären etwas besser als im Bundesdurchschnitt. Dennoch müssen dem Niederwild mehr artgerechte Lebensräume mit ausreichender Deckung und Äsung in der Feldflur zur Verfügung stehen. Und die Jäger sind gefordert, durch eine noch intensivere Raubwild-Bejagung, verbesserte Lebensbedingungen für das Niederwild und den gefährdeten Arten zu schaffen. Die Kreisgruppe Kitzingen bietet dazu auch Fallenlehrgänge an und bezuschusst Lebendfallen.“ (Dr. Klaus Damme, Kreisjägermeister)
Allen Teilnehmern und Helfern, den Jagdhornbläsern unter Leitung von Hornmeister Sebastian Fleischmann und den beiden Verantwortlichen für das leibliche Wohl, Doris Paul und Armin Stark, einen herzlichen Dank für die Gestaltung des Abends.

