Das Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026

Durch den Einsatz moderner Agrartechnik und Intensivierung der Landwirtschaft bei Düngung, Pflanzenschutz und Ernte leidet die Vielfalt durch eingeschränkte Lebensbedingungen für alle vorkommende Wildtiere, Vögel und Insekten. In Zusammenarbeit der Jäger- und Landwirtschaft gibt es aber auch erfolgreiche Projekte zur Verbesserung von Habitaten (Nahrung, geeigneter Schutz und Brutplätze).

Eine strenge und nicht nachlassend erfolgreiche Bejagung der Fressfeinde von Rebhuhn und Hase ist unser verpflichtender Beitrag für ein Überleben dieser Arten. Mit dem jährlichen Aufruf der Kreisgruppe Kitzingen zur „Revierübergreifenden Fuchswoche“ nehmen unsere Jäger zahlreich an den gemeinsam veranstalteten Jagden auf Beutegreifer wie Fuchs und Marder teil. Damit wird das Risiko für das Rebhuhn, durch Prädatoren, insbes. von Haarraubwild gefressen zu werden bzw., dass Gelege durch diese verloren gehen, kleiner.

Tobias Schäfer, 2. Vorsitzender der Kreisgruppe Kitzingen, weist in diesem Zusammenhang auf die Beiträge der Website „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern“ hin, die von der Universität Göttingen in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten angeboten werden. Auf dieser Projekthomepage gibt es nicht nur jede Menge Infos und den hervorragenden Leitfaden „Rebhuhnschutz vor Ihrer Haustüre“, sondern jetzt auch Videos von den Fachvorträgen im Rahmen des Projekts.

Aufruf Website Rebhuhn retten – Vielfalt fördern  (bitte anklicken)

Aufruf Leitfaden Rebhuhnschutz vor Ihrer Haustüre (bitte anklicken)